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Aktuelle News:

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 03/2017 vom 23.01.2017

Renaturierung des Oberen Feilbachtals

Der SaarForst Landesbetrieb wird von voraussichtlich Mitte Januar bis Ende Februar damit beginnen das Obere Feilbachtal zu renaturieren.

 

Ziel der Maßnahme wird sein, die dort im Moment noch befindlichen, aber nicht einheimischen Nadelbäume zu entnehmen und durch einheimische Laubbäume wie bspw. den Bergahorn zu ersetzen.

 

Der Feilbach selber wird wieder für Arten, die im Bach wandern durchgängig gemacht. Hierzu werden die alten Staustufen beseitigt und das Bachbett an diesen Stellen renaturiert.

 

Flankierend werden in der Talaue und in den angrenzenden Bereichen mehrere Amphibienlaichgewässer und Flutmulden angelegt. Diese dienen dem Artenschutz und der Hochwasserprävention.

 

Mittelfristig wird durch die Renaturierungsarbeiten ein sehr naturnahes, bewaldetes Bachtal enstehen, das zahlreichen Arten Lebensraum bietet.

 

Die Gesamtmaßnahme wird sich bis in das Jahr 2018 ziehen. Die Holzerntemaßnahmen werden aus Rücksicht auf die Brut- und Setzzeit Ende Februar gestoppt und erst wieder im Herbst 2017 aufgenommen.

 

Während der Arbeiten wird es im Bereich der Feilbachaue zur Sicherheit der Waldbesucher zu Wegesperrungen kommen. Auch werden die Wege durch die Holzernte- und Renaturierungsarbeiten zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen. Im Maßnahmenkonzept ist allerdings vorgesehen, die Wege nach der Umsetzung der Gesamtmaßnahme vollständig zu sanieren, um sie zukünftig wieder als Wanderwege nutzen zu können.

 

Ansprechpartner bei SaarForst Landesetrieb:

FWM Frank Scheidhauer, Mobil 0175 2200 814

 

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Auftakt Waldkalkung 2017

Nr. 02/2017 vom 19.01.2017

 

 

Kalkung des Staatswaldes wird ab Mitte Januar fortgesetzt

In den kommenden Wochen, voraussichtlich ab Montag, 23. Januar 2017, werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt.

Es handelt sich insbesondere um Waldflächen in den Revieren Beckingen-Elm, und Lebach . Gekalkt wird eine Fläche von rund 1.100 Hektar.

Zweck der Waldkalkungen ist, der z. T. tief reichenden Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Die fortschreitende Versauerung der Böden geht mit erheblichen Schädigungen des Ökosystems Wald einher. So werden mit sinkenden pH-Werten (Säuregradmesser) das giftige Aluminium und Schwermetalle ausgewaschen, die die Wurzeln der Bäume schädigen und ins Grundwasser verlagert werden. Auch Nährstoffe werden dem Boden entzogen und stehen damit den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung.

Durch die Kalkungsmaßnahmen werden die Waldböden sozusagen mit einer Schutzhülle aus Kalk bedeckt. Der Kalk soll die über die Niederschläge eingetragenen Säuremengen in den obersten Bodenschichten über einen gewissen Zeitabschnitt neutralisieren, um damit den Bodenzustand zu stabilisieren und ggfs. auch wieder zu verbessern. Die Kalkung dient zudem auch dem Grundwasser- und damit letztlich dem Trinkwasserschutz.

Besonders kalkungsbedürftig sind die Waldflächen der Buntsandsteingebiete im Saarland, da deren Böden von Natur aus ein nur geringes Pufferungsvermögen gegenüber Säureeinträgen aufweisen.

Den Kalkungsmaßnahmen vorausgegangen waren bodenchemische Analysen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA), um zuverlässige Aussagen über den Bodenzustand zu erhalten. Im Anschluss an die Kompensationskalkung wird es weitere Untersuchungen im Sinne einer Wirkungskontrolle geben.

Von der Kalkung ausgeschlossen werden einerseits aus Naturschutzgründen sensible Flächen (z.B. Naturschutzgebiete, Naturwaldzellen u.ä.). Anderseits werden Verkehrsflächen und siedlungsnahe Flächen ausgeschlossen.

Die Kompensationskalkung erfolgt ausschließlich in der vegetationsarmen Zeit, da nur dann sichergestellt ist, dass eine möglichst große Kalkmenge den Boden auch erreicht.

Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber. Bei einer Menge von etwa 3 Tonnen pro Hektar können so pro Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald behandelt werden.

Der SaarForst, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.

Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können der örtlichen Presse entnommen oder bei den zuständigen SaarForst-Mitarbeitern FOR Erich Fritz (0681/9712-116) und FOI René Fontaine (015146131350) erfragt werden.

Weitergehende Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des SaarForst unter www.saarforst.de /Waldkalkung 2017.

Wichtige Pressemitteilung:

Nr. 01 vom 13.01.2017

Gefahr durch Sturmwürfe und angeschobene Bäume

Bedingt durch die Orkanböen vom 12. und 13. Januar sind in den Wäldern des Saarlandes Bäume umgestürzt bzw. so angeschoben worden, dass sie jederzeit umfallen können.

Die Aufarbeitung und Beseitigung der Gefahren nimmt einige Tage in Anspruch, so dass der SaarForst Landesbetrieb um erhöhte Aufmerksamkeit der Waldbesucher bittet.

Bei erneut auftretenden Sturmböen in den nächsten Tagen empfiehlt der SaarForst Landesbetrieb von Waldbesuchen Abstand zu nehmen.

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Wertholzsubmission 2017

Auch in diesem Jahr findet wieder die gemeinsame Wertholzsubmission des SaarForst Landesbetriebes, der westpfälzischen Forstämter und der französischen ONF statt.

Es werden überwiegend Eichen aber auch andere Laubhölzer, insbesondere Ahorn, Esche und Kirsche und in diesem Jahr auch wieder Lärchen angeboten. Insgesamt lagern auf dem Wertholzplatz "Menschenhaus" in Neunkirchen rund 930 fm Holz aus dem Saarland und der Westpfalz.

Das Holz aus Lothringen liegt auf dem Wertholzlagerplatz in St. Avold. die Submission wird in diesem Jahr vom Forstamt Westrich organisiert. Weitergehende Informationen, insbesondere zur Gebotsabgabe (Annahmeschluss und Adresse) erhalten Sie dort (tel: 06331 1452-0).

Nähere Informationen zum Wertholzangebot aus dem Saarland erteilt Ihnen gerne Frau Rauchheld (0175-2200862).

Die Submissionsliste über das Holz aus dem Saarland steht Ihnen hier zum Downloaden als PDF-Datei zur Verfügung.

 

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